Alkohol und häusliche Gewalt

Mit der Publikation der Studie „Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol“, die vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegeben wurde, liegt zum ersten Mal in der Schweiz eine Untersuchung zu diesem interdisziplinären Themenfeld vor. Die Ergebnisse dieser Studie nehmen wir zum Anlass, ein umfassendes Angebot zur Früherkennung und Methodik von Alkohol und häuslicher Gewalt zu entwickeln und in Fachkreisen zu implementieren.
Das Projekt wurde unterstützt durch das nationale Programm Alkohol des Bundesamts für Gesundheit.

Unsere Vision:
Menschen, die von der Dualproblematik häusliche Gewalt und problematischer Alkoholkonsum betroffen sind und deren Umfeld erhalten kompetente, adäquate und umfassende Unterstützung.

Das Projekt umfasst verschiedene Schwerpunkte, auf diese im Folgenden eingegangen wird:

  1. ein praxisorientiertes Handbuch für die Opfer-, Gewalt- und Suchtberatung
  2. Weiterbildungsangebote zum Thema Dualproblematik in der Beratung
  3. Leitfaden zur Entwicklung von institutionellen Leitlinien
  4. Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit, Betroffenen und Fachkräfte

 

Was bedeutet Dualproblematik für die Beratung?

Wider verbreiteter Annahme ist wissenschaftlich kein kausaler Zusammenhang zwischen Substanzkonsum und häuslicher Gewalt nachweisbar. Für die Beratung heisst das, dass beide Problematiken angegangen werden müssen und es nicht genügt, nur eine Problematik aufzugreifen, um eine Dualproblematik anzugehen.

Dies verlangt von Fachpersonen eine ausgeprägte Sensibilität für die Dualproblematik „Alkohol und häusliche Gewalt“ sowie eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen. Nicht zuletzt braucht es auch Mut, sich mit dieser Dualproblematik auseinanderzusetzen, da herkömmliche Befürchtungen überwindet werden müssen:

  • nicht die richtige Antwort bereit zu haben
  • mit Schilderungen über häusliche Gewalt oder Substanzmissbrauch nicht umgehen zu können
  • Arbeitsüberlastung durch ein zusätzliches, sehr belastendes Thema
  • Befürchtungen, das Risiko für die Betroffenen zu erhöhen
  • heftige, emotionale Reaktionen
  • den Beratungsfokus wegen der zusätzlichen Problemstellung zu verwässern

 

Gemeinsamkeiten der Fachbereiche

Trotz der Spezialisierung von Fachpersonen im Bereich der Dualproblematik, arbeitet das Projekt mit den Gemeinsamkeiten, die die verschiedenen Arbeitsfelder haben. Nicht nur die Ausbildung der Mitarbeitenden und die Arbeitsweise in der Beratung ist oftmals vergleichbar – alle Fachpersonen haben letztendlich dasselbe Ziel, nämlich das Wohlergehen und die Sicherheit der ratsuchenden Person und jene ihres Umfelds zu steigern.

Ausserdem sollte bedacht werden, dass auch die ratsuchenden Personen in beiden Bereichen oftmals ähnliche Themen mitbringen:

  • Gefühle der Isolation, Schuldgefühle, Scham, tiefer Selbstwert
  • anfängliche Verneinung der Problematik und Angst vor negativen Konsequenzen, wenn Unterstützung gesucht wird
  • Angst davor, aufgrund der Dualproblematik aus der Beratung ausgeschlossen zu werden
  • Verneinung des Problems als maladaptive Coping-Strategie
  • Angst vor Zurückweisung durch die Gemeinschaft, durch Freunde oder die Familie
  • Schwierigkeiten im Treffen von Entscheidungen
  • wiederholte erfolglose Versuche, das problematische Verhalten zu ändern oder die Beziehung zu verlassen – unter Umständen auch wegen absichtlicher Behinderung durch ein Familienmitglied oder den/die Partner/in
  • traumatische Erlebnisse (jedenfalls in den meisten Fällen)

Die Studie „Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol“ hat aufgezeigt, dass zurzeit nur eine spärliche Zusammenarbeit zwischen den Feldern Opfer-, Gewalt- und Suchtberatung vorhanden ist. Das Blaue Kreuz Schweiz ist jedoch überzeugt, dass aufgrund der vielen Gemeinsamkeiten nur wenig Aufwand intensiviert werden müsste, um dies zu ändern und dass davon nicht nur betroffene Familien, sondern auch Beratende selbst stark profitieren würden.

Das Projekt „Alkohol und häusliche Gewalt in der Beratungspraxis“ versucht deshalb, diese Zusammenarbeit zu fördern und hat dafür aber auch für den konkreten Beratungsalltag Handlungsoptionen ausgearbeitet.

1.) Ein praxisorientiertes Handbuch

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Das Handbuch ist eine Adaption des Stella Project Toolkits (2007), das aus jahrelanger Erfahrung im Umgang mit der Dualproblematik „Substanzen und häusliche Gewalt“ entstand.

Es ist entwickelt für die Opfer-, Gewalt- und Suchtberatung und bietet:

  • Hilfestellung für Beratende, um die Sicherheit der Opfer von häuslicher Gewalt zu erhöhen
  • Fachwissen für Beratende, um Suchtbetroffenen als Opfer wie auch als Ausübende von häuslicher Gewalt individuelle Unterstützungsangebote zu unterbreiten
  • Sicherheit und Kompetenz in der Gesprächsführung und Beratung der Ratsuchenden, die auf unterschiedliche Arten von einer Dualproblematik betroffen sind
  • Ermutigung zur interdisziplinären Zusammenarbeit und Inspiration zum Eingehen neuer Kooperationsformen
  • praktische und adaptierbare Vorlagen zur Entwicklung einer institutionellen Leitlinie zum Umgang mit der Dualproblematik „Substanzproblematik und häusliche Gewalt“

Das Handbuch ist spätestens ab Oktober 2015 im Blaukreuzverlag erhältlich.

2.) Weiterbildungen

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Das Blaue Kreuz Schweiz bietet ab Oktober 2015 Weiterbildungen für die Fachbereiche Opferberatung, Suchtberatung und Beratung für Gewaltausübende zum Thema Dualproblematik „Alkohol und häusliche Gewalt“ an. Diese lehnen ans oben vorgestellte Handbuch und somit an die Erfahrungswerte des Stella Projects an.

Die Dauer der Weiterbildungen kann je nach Bedarf angepasst werden. Bisherige, interne Weiterbildungen dauerten einen ganzen Tag und stiessen auf sehr gute Resonanz.

3.) Leitfaden zur Entwicklung von institutionellen Leitlinien

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Grundsätzlich sollten Leitlinien die Abläufe und Vorgehensweise regeln, die zum Tragen kommen, wenn eine ratsuchende Person in irgendeiner Form von der Dualproblematik betroffen ist. Die Komplexität und Emotionalität dieser Thematik führen oft zu einer höheren Belastung für Beratende. Regelungen sollten daher auch Wege zur Generierung von Ressourcen aufzeigen.

Gültigkeit und Zieldefinition

  • Gültigkeit: für welche Institution und welche Mitarbeitende gelten die Regelungen?
  • Ab wann treten die Regelungen in Kraft und in welchen Abständen werden diese überprüft? Zusätzlich sollte die Überarbeitung an eine Stelle delegiert werden.
  • Ziele: Welche Ziele sollen mit den Regelungen erreicht werden?
  • Definition der zentralen Begrifflichkeiten
  • Begründung der Relevanz durch empirische Daten

Sensibilität und Weiterbildung der Angestellten

  • Kompetenz und Wissen der Angestellten: Welcher Wissensstand über die Dualproblematik und die juristischen Aspekte wird erwartet? Welche Kenntnisse müssen über lokale Unterstützungsangebote vorhanden sein?
  • Regelung der Verpflichtung zur Weiterbildung oder des Weiterbildungsangebots
  • Regelung der Verantwortlichkeit zur Sicherstellung der Weiterbildungen

Praktische Aspekte

  • standardmässiges Erfragen einer Dualproblematik als Teil der Anamnese
  • klare Rahmenbedingungen für das Erfragen einer Dualproblematik, z. B. in Abwesenheit allfälliger Begleitpersonen
  • kontinuierliche Neueinschätzung als Standard
  • respektvoller und wertschätzender Umgang mit Ratsuchenden
  • Aufrechterhaltung der Beratung trotz Dualproblematik
  • Regelungen, wann welche Stelle einbezogen werden muss (z. B. bei kritischen Fällen die vorgesetzte Stelle, bei vermuteter Gefährdung die KESB etc.)
  • Regelung, wann das Anrecht auf welche Unterstützung für Beratende besteht

Kooperation

  • Regeln, wie die Vernetzung zu gestalten ist und wie Triagelisten zu führen sind; ggf. Bestimmung einer verantwortlichen Person

Räumlichkeiten

  • Auflegen von Informationsmaterial oder Aufhängen von Postern
  • Bedürfnisse der Ratsuchenden in Räumlichkeiten berücksichtigen

Betroffene Angestellte

  • Verpflichtung der Institution, gemeinsam mit den Angestellten nach Unterstützungsangeboten zu suchen, falls Angestellte selber von einer Dualproblematik betroffen sind
  • Bei gewaltausübenden Angestellten ggf. eine Vereinbarung aufsetzen und die Zusammenarbeit mit spezialisierten Fachstellen suchen anstelle einer Kündigung

Das Blaue Kreuz Schweiz bietet Begleitung in der Entwicklung von institutionellen Leitlinien im Umgang mit der Dualproblematik „Alkoholproblematik und häusliche Gewalt“. Nähere Informationen sind auch im Handbuch „Alkohol und häusliche Gewalt – Handbuch für die Beratungspraxis“ zu finden.

4.) Sensibilisierungsarbeit

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Sowohl häusliche Gewalt wie auch Substanzproblematik sind Themen, über die oft geschwiegen wird. Dies hat zur Folge, dass es für direkt Betroffene aber auch für ihr Umfeld schwer ist, über ihre Probleme zu sprechen oder gar Hilfe zu holen. Auch in einer laufenden Beratung kann schwer sein, eine Dualproblematik anzusprechen – für Ratsuchende und Beratende.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist deswegen, genau dieses Tabu zu brechen. Informationen zur Dualproblematik sollen Direktbetroffenen sowie ihrem Umfeld, Fachpersonen und der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dieses Ziel wird in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Sucht verfolgt. Denn wir sprechen anstatt zu schweigen.

Handbuch: Alkohol und häusliche Gewalt

Hier finden Sie eine umfassende Sammlung an Vorlagen und weiterführenden Unterlagen. Sie basieren auf der Publikation „Alkohol und häusliche Gewalt – Handbuch für die Beratungspraxis“ von Blaues Kreuz Schweiz.
Einige der Dokumente stehen aus urheberrechtlichen Gründen nur als PDF zur Verfügung. Andere sind bewusst imWord-Format verfügbar, damit Sie die Vorlage auf Ihre Institution anpassen oder für Ihren Arbeitsalltag abändern können.

Übersicht:

  1. Fragebogen und standardisierten Erhebungsinstrumente
  2. Handlungs- und Notfallpläne
  3. Poster zum Herunterladen
  4. beratungsrelevante Grafiken
  5. Checklisten
  6. weiterführende Literatur
  7. das Projekt „Alkohol und häusliche Gewalt in der Beratungspraxis“

1. Fragebogenvorlagen und standardisierte Erhebungsinstrumente

⇒ Kurzbefragung (S.40)
Diese bearbeitbare Kurzbefragung aus dem Handbuch eignet sich für Fälle, in denen nur wenig über eine potenzielle Dualproblematik bekannt ist. Es handelt dabei sich also um einführende Fragen, die als grobes Screening genutzt werden können.
Links zu standardisierten Erhebungsinstrumenten aus dem Bereich häusliche Gewalt
Gerne können Sie uns weitere empfehlenswerte Instrumente mitteilen.

⇒ Ontario Domestic Assault Risk Assessment, ODARA
Der folgende Link führt zu einer PowerPoint Präsentation von Rossegger und Endrass über das ursprünglich englischsprachige Risikoeinschätzungsinstrument bei häuslicher Gewalt. Es setzt voraus, dass bereits physische Gewalt oder deren Androhung erfolgt ist.
Es handelt sich hierbei um eine deutsche Übersetzung (ab Folie 9).

⇒ Danger Assessment, DA
Unter dem angegebenen Link finden sich die englischen Originale der von Campbell entwickelten Erhebungsinstrumente zu häuslicher Gewalt. Es gibt Fragebogen für heterosexuelle wie auch homosexuelle Beziehungen und für Frauen mit Migrationshintergrund.
Links zu standardisierten Erhebungsinstrumenten aus dem Sucht-Bereich
Gerne können Sie uns weitere empfehlenswerte Instrumente mitteilen.

⇒ Alcohol Use Disorders Identification Test, AUDIT
Der AUDIT  von Babor ist ein auch in deutscher Version vorliegender Fragebogen für das Screening alkoholbezogener Störungen, insbesondere das Screening eines problematischen Alkoholkonsums. Von den zehn Items beziehen sich drei Fragen auf den Alkoholkonsum, drei auf eine Alkoholabhängigkeit und vier auf Alkoholmissbrauch. Der Fragebogen ist auch für eine Klientel mit Migrationshintergrund geeignet.
Es handelt sich hier um eine deutschsprachige Version.

⇒ Alcohol Use Disorders Identification Test-Consumption, AUDIT-C
Der AUDIT-C ist eine Kurzversion des AUDIT und besteht aus den ersten drei Fragen. Er ist nützlich für das Erkennen eines problematischen Alkoholkonsums.

⇒ Cut down, Annoyed, Guilty, Eye-opener, CAGE
Der CAGE-Fragebogen unterstütz die Aufdeckung einer Alkoholabhängigkeit. Auch hier handelt es sich um einen deutschen Fragebogen.

2. Vorlagen für Pläne

⇒ Notfallplan bei bestehender Beziehung (S.112)
eine Wordvorlage aus dem Handbuch für die Arbeit mit Opfern in einer bestehenden Beziehung

⇒ Notfallplan bei beendeter Beziehung (S.113)
eine Wordvorlage aus dem Handbuch für die Arbeit mit Opfern aus einer beendeten Beziehung

⇒ Checkliste für eine Flucht (S.114)
eine Wordvorlage aus dem Handbuch für die Arbeit mit Opfern und einem hohen Gefährdungspotenzial

⇒ wichtige Telefon-Nummern (S.114)
eine Wordvorlage aus dem Handbuch als Ergänzung zur Checkliste für eine Flucht

⇒ Handlungspaln für Krisensituationen (S.83)
eine Wordvorlage aus dem Handbuch für die Arbeit mit Gewaltausübenden

3. Poster für die Beratungsräumlichkeiten

In einer laufenden Beratung kann es schwer sein, eine Dualproblematik anzusprechen – für Ratsuchende und Beratende. Dafür hat das Blaue Kreuz Schweiz Poster entwickelt, die in den Beratungsräumlichkeiten aufgehängt werden können. Ziel der Poster ist es, den Ratsuchenden zu vermitteln, dass hier nicht nur über die Hauptproblematik gesprochen werden kann, sondern auch über eine potenziell vorhandene Dualproblematik. Das Poster dient somit als erstes „Brechen“ für dieses doppelte Tabu.

Die Poster können kostenlos heruntergeladen werden und selber ausgedruckt werden. Das Papierformat ist A3. Bitte beachten Sie, dass unten an der Seite ein Freiraum gelassen wurde, wo Institutionen ihr eigenes Logo und Kurzinformationen platzieren können. Dies dient dazu, dass Ratsuchende die Verbindung zu Ihrer Institution und Ihrem Beratungsangebot machen. Gerne nehmen wir per E-Mail Feedback und Anregungen zu den Postern entgegen.

⇒ A3-Poster, Variante 1
⇒ A3-Poster, Variante 2
⇒ A3-Poster, Variante 3
⇒ A3-Poster, Variante 4

4. beratungsrelevante Grafiken

Die folgenden Grafiken stammen alle aus dem Handbuch. Sie können im Beratungsalltag, wenn etwas neben der verbalen Erläuterung erklärt werden soll, oder auch im Rahmen der Psychoedukation genutzt werden.
Der schematische Beratungsprozess hingegen hilft Fachpersonen, sich in der komplexen Thematik zu bewegen und weitere Behandlungsschritte zu planen.

⇒ Duluth-Modell resp. Gewaltrad (S.27)
⇒ Gewaltspirale (S.29)
⇒ transtheoretisches Modell (S.69)
⇒ schematischer Beratungsprozess (S.11)

5. Checklisten

⇒ Checkliste Datenaustausch (S.101)
die Checkliste Datenaustausch aus dem Handbuch als Unterstützung im Berufsalltag

⇒ Checkliste zur Entwicklung von institutionellen Leitlinien (S.133)
die Checkliste für institutionelle Leitlinien als Basis für den Entwicklungsprozess
Wie eine insitutionelle Leitlinie zum Umgang mit der Dualproblematik aussehen könnte, kann diesem Beispiel „Leitlinien Blaues Kreuz – Alkohol und häusliche Gewalt“ entnommen werden.

⇒ Stella Project Standards (S.132)
die vom Stella Project ausgearbeiteten und empfohlenen Standards (in Englisch) für die Bereiche Sucht und häusliche Gewalt

6. weiterführende Literatur

⇒ Stella Project Toolkit – domestic violence, drugs and alcohol: good practice guidelines (2007, 2nd edition)
Die Publikation „Alkohol und häusliche Gewalt – Handbuch für die Beratungspraxis“ basiert inhaltlich auf der zweiten Auflage des Stella Project Toolkits. Dieses wurde von den Dachorganisationen aus dem Bereich der häuslichen Gewalt, „Greater London Domestic Violence Project“, und dem Suchtbereich , „Greater London Alcohol and Drug Alliance“, in Kooperation entwickelt.

Das Projekt „Häusliche Gewalt und Alkohol: Bedarfsanalyse, Sensibilisierung und Vernetzung, Handlungsempfehlungen“ wurde vom Fachverband Sucht gemeinsam mit der Schweizerischen Konferenz gegen Häusliche Gewalt (SKHG) konzipiert. Neben den Zielen der Sensibilisierung und Vernetzung von Fachpersonen und der Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für relevante politische Akteure wurde eine Good-Practice Analyse publiziert. Auf der Webseite des Fachverbands Sucht findet man eine nationale und internationale Übersicht über die existierenden Methoden und Projekte in der Beratung von Betroffenen der Dualproblematik und über Kooperationsmodelle zwischen Stellen der involvierten Fachdisziplinen.

7. das Projekt „Alkohol und häusliche Gewalt in der Beratungspraxis“ von Blaues Kreuz Schweiz

Das Handbuch wurde im Rahmen eines Projektes des nationalen Programms Alkohol des Bundesamts für Gesundheit entwickelt. Dies war jedoch nur ein Teilziel des gesamten Projektes „Alkohol und häusliche Gewalt in der Beratungspraxis von Blaues Kreuz Schweiz.

  • Auf www.suchtindex.ch ist eine interdisziplinäre Triageliste (Angebote aus dem Suchtbereich, Opfer- und Gewaltberatungsstellen, Schutzeinrichtungen) aufgeschaltetworden.
  • Es wurden Massnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Ratsuchenden (vgl. Punkt 3 „Poster für Beratungsräumlichkeiten) getroffen.
  • Basierend auf dem Handbuch werden Team-Weiterbildungen angeboten. Ausserdem wird bei Bedarf nach der Team-Weiterbildung ein weiterführendes Coaching bzw. eine Begleitung bei der langfristigen Qualitätssicherung der Weiterbildungsinhalte oder bei dem Entwicklungsprozess von intitutionellen Leitlinien durchgeführt. Einen Überblick über das Angebot finden Sie auch hier.

⇒ das Projekt „Alkohol und häusliche Gewalt in der Beratungspraxis“


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